
Sascha
Sascha ist einer der Köpfe hinter der CouncilGroup und denkt Musik nicht vom Instrument aus, sondern von der Wirkung – denn es gibt Songs, die schreibt man, und solche, die einen nicht in Ruhe lassen.
Die Rolle
Sascha denkt Musik nicht vom Instrument aus, sondern von der Wirkung her. Für ihn ist entscheidend, wie Songs wirken und was sie im Raum auslösen.
Seine Texte entstehen nicht immer geplant. Oft entwickeln sie sich unterwegs – aus Gesprächen, aus Situationen, aus Beobachtungen oder aus Orten.
Im Hintergrund geht es für ihn darum, dass alles zusammengehalten wird. Nicht nur musikalisch, sondern als Ganzes betrachtet. Dabei stehen vor allem Richtungen, Entscheidungen und Organisation im Fokus. So entsteht aus vielen einzelnen Teilen etwas, das trägt.
Er arbeitet weniger an einzelnen Songs, sondern daran, dass alles zusammen funktioniert.
Ein Moment mit Sascha
Manchmal reicht ein leerer Raum. Oft ist es auch nur ein Geräusch, ein Geruch oder ein Ort mit Geschichte.
Daraus entsteht ein Bild im Kopf, das nicht mehr verschwindet. Und genau darin liegt der Moment, in dem ein Lied oder ein Projekt entsteht.
Der Moment entsteht nicht bewusst – er fällt auf, weil er sich festsetzt.
Die Arbeitsweise
Sein Ansatz ist nicht technisch, sondern intuitiv. Er denkt in Wirkung, nicht in Noten.
Er schreibt nicht, um etwas zu erzählen, sondern um etwas loszuwerden. Es geht um Gedanken, Bilder oder Gefühle, die keinen anderen Platz finden.
Dabei wird ausprobiert, beobachtet und angepasst. Manchmal reicht ein „gut genug“, wenn es genau trifft. Und wenn eine Idee klar ist, wird so lange daran gearbeitet, bis sie genau das tut, was sie soll.
Alles wird festgehalten: Songs, Projekte, Moderationen – alles, was mit der CouncilGroup zu tun hat. Es wächst mit der Zeit, wird greifbar und wandert schließlich ins Archiv.
Bis der passende Moment es wieder hervorholt.
Er lässt Dinge so lange stehen, bis klar ist, ob sie tragen – und erst dann entscheidet er, ob sie bleiben.
CouncilGroup und Bedeutung
Die CouncilGroup ist für ihn kein Projekt, sondern ein Ventil. Sie ist der Ort, an dem Dinge entstehen, die woanders keinen Platz hätten.
Dabei geht es nicht nur um Musik, sondern darum, Dinge möglich zu machen. Aus einem Gedanken kann ein Festivalsong entstehen – oder eine Geschichte, die zu groß für einen einzelnen Song ist.
Hier muss nichts passen. Und genau deshalb funktioniert es.
Die CouncilGroup gibt Dingen Raum, die nicht vorher einzuordnen sind.
Zitat
„Ich schreibe keine Songs, weil ich will. Ich schreibe sie, weil ich sie sonst nicht loswerde.“
Fun-Fact
Für ihn reichen zwei bis drei Akkorde völlig aus. Alles darüber hinaus ist für ihn kein Muss.
Ein Grund dafür ist, dass er nicht mehr den Anspruch hat, jemanden beeindrucken zu müssen. Dieser Druck spielt für ihn keine Rolle mehr.
Vor allem aber sorgt diese Reduktion dafür, dass weniger Raum entsteht, sich zu verspielen. Der Fokus bleibt klar auf dem, was wirklich zählt: Text, Stimme und Wirkung.
Die Einfachheit nimmt nichts weg – sie lässt nur das übrig, was trägt.
Verbindungen
Sein Blick richtet sich auf das Ganze – und nach vorne. Es geht darum, dass jeder seinen Platz findet und sich darin wohlfühlt. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, was als Nächstes kommt und was sich daraus entwickeln lässt.
Wenn etwas endet, entsteht das Nächste. Nicht aus Druck, sondern weil Stillstand keine Option ist.
Er denkt weniger in Abschlüssen, sondern in Übergängen.
